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Förderverein der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik

des Kindes– und Jugendalters der SHK gGmbH

 

 

Depressionen im Kindes- und Jugendalter ein gefragtes Thema

Am 09.04.2014 lud der Verein Schattenkinder Südharz e.V. zu Impulsvorträgen und Workshops rund um das Thema Depression im Kindes- und Jugendalter ein. Tatkräftig unterstützt wurden die fleißigen ehrenamtlichen Mitglieder auch diesmal wieder von vielen Mitarbeitern und Studenten der Fachhochschule Nordhausen. Auch vertreten durch Infostände waren Helfer und Aktive des Kreisjugendrings (Frühe Hilfen), des Familienzentrums, des IP „Menschen mit Depressionen“ und des Arbeitskreises „Kinder psychisch kranker Eltern“ der Erwachsenenpsychiatrie Nordhausen, welche einen lockeren fachlichen Austausch ermöglichten. Natürlich war auch der Verein Schattenkinder Südharz e.V. mit einem Informationsstand, an dem es neben Informationen zum Verein, auch die Begleitschrift zur Veranstaltung, welche durch die Barmer GEK unterstützt wurde zu erwerben gab, vertreten.  Zusätzliche Unterstützung erhielt der Verein durch engagierte Mitarbeiter der Kinder- und Jugendpsychiatrie, die selbstgebackenen Kuchen verkauften und mit Getränken von Herrn Kleofas für Erfrischung sorgten.

 

Eröffnung und Workshops waren auch in diesem Jahr sehr gut besucht und so mancher fand auch trotz Warteliste noch einen Platz. Die Referenten hatten in diesem Jahr keine Mühen gescheut, ihre Vorträge anschaulich und nachvollziehbar zu gestalten. Sie erhielten viel Lob von den Gästen.

Ein Workshop beschäftigte sich mit dem Thema Trauerarbeit. Frau Sieckel, Traumatherapeutin mit langjähriger Erfahrung im Beratungskontext und als Psychologin im stationären Alltag der Kinder- und Jugendpsychiatrie, berichtete den Teilnehmern von verschiedenen Methoden, welche sie anwendet. Natürlich fehlte auch ein kurzer theoretischer Einblick nicht. „Depressionen im Kindesalter erkennen und behandeln“ lautete der Titel eines Workshops, der von Frau Dr. Leimbach, Oberärztin, und Frau Schneidewind, Psychologin,  geleitet wurde. Hier wurde sehr praxisnah an Fallbeispielen vorgestellt wie die Symptomatik zunächst richtig erkannt und dann unter Einbeziehung des Umfeldes behandelt werden kann. Auch im Jugendalter treten Depressionen auf, dass diese sich häufig anders zeigen, als man dies erwartet, zeigte Herr Köcher, Arzt in der Kinderpsychiatrie, in seinem Workshop „Aggression und Depression im Jugendalter“. „Sind Kinder depressiver Eltern besonders gefährdet?“ fragte Prof. Steffens von der FH Nordhausen in seinem Workshop und erarbeitete mit den Teilnehmern die unterschiedlichen Risiko- und Resilienzfaktoren, diskutierte Tabuisierung und Kindeswohlgefährdung. Ein weiterer Workshop von Herrn Schubert, Facharzt an der Kinderpsychiatrie, stellte „Bipolare Störungen“ als eine Form der depressiven Erkrankungen, welche im Kindes- und Jugendalter auftritt, vor. Wie man in der Behandlung von Depressionen bei Kindern und Jugendlichen vorgehen kann, zeigte Frau Domann, Psychologin in der Kinderpsychiatrie, den interessierten Teilnehmern in ihrem Workshop sehr anschaulich.

 

Die Wissenschaftsreihe hat sich in ihrem dritten Jahr zum Aushängeschild des Vereins gemausert. Der Andrang bestätigt die Notwendigkeit viele Berufsgruppen und Interessierte aufzuklären und miteinander ins Gespräch zu bringen. Damit das Gespräch auch nach der Wissenschaftsreihe fortgesetzt werden kann, sind die Begleitschrift, sowie die entstandene DVD „Traurig, trauriger, depressiv?“ ab sofort beim Verein Schattenkinder Südharz e.V. unter einer geringen Schutzgebühr zu erwerben.

 

Die Verantwortlichen können ihre Dankbarkeit gegenüber den vielen Helfern, den Referenten und Sponsoren immer wieder zum Ausdruck bringen und auffordern, diese inzwischen entstandene Tradition nicht einschlafen zu lassen.

 

                  

                  

                 

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