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Förderverein der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik

des Kindes– und Jugendalters der SHK gGmbH

 

Mehr als nur „sehnSüchtig“

Nach dem erfolgreichen Auftakt im letzten Jahr konnte auch die zweite Ausgabe der Wissenschaftsreihe des Vereins Schattenkinder Südharz e.V. mit dem Thema „SEHNSÜCHTE- Was ein Kind SUCHT und wie es vor SUCHT geschützt werden kann“, in diesem Jahr überzeugen. Die Teilnehmerzahl wurde leicht übertroffen, das Echo war lauter und positiver.

Die Kooperation zwischen dem Förderverein der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik in Nordhausen, der Fachhochschule Nordhausen und der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik des Kindes- und Jugendalters sorgte in diesem Jahr für eine spannende und abwechslungsreiche Mischung im Rahmen der Aufklärung über psychische Störungen im Kindes- und Jugendalter. Nach einer thematischen Einführung durch Oberärztin Dr. Leimbach, bildeten spannende und überraschende Projektarbeiten der Studenten der Fachhochschule den Auftakt. Diese Projektarbeiten säumten den Weg vom Audimax bis zu den Lehrgebäuden in denen die jeweiligen Impulsvorträge stattfanden und sorgten für überraschend neue Einblicke in verschiedene Suchtbereiche. Die Themen unserer Impulsvorträge waren „Qualifizierte Entzugsbehandlung“ gehalten von Chefarzt Prof. Dr. P. Heiser, „Computerspielsucht und Internetabhängigkeit Erkennen- Hintergründe- Log out“ gehalten von Prof. Steffens von der FH Nordhausen, „Vorstellung Präventionsprogramm  Quest“ gehalten von Herr D. Rzepus von der Suchtberatungsstelle Nordhausen, „Computerspielsucht- Wie World of Warcraft und Co. Sehnsüchte wecken“ gehalten von Herrn Kuban vom schulpsychologischen Dienst,  „Hinter die Maske schauen- Psychotherapie bei Suchtkranken“ gehalten von Herrn Eberl und Herrn Schubert von der KJP sowie eine „Kleine Drogenkunde“ von Kriminaloberkommissar Rainer Stranz und Polizeihauptmeister Mike Reichelt.

Neben den fachlichen Vorträgen konnte außerdem ein reger Austausch zwischen den Referenten und Teilnehmern erreicht werden. Und auch dem großen Ziel der Vernetzung verschiedener Helfersysteme der Region wurde wieder ein Stück näher gekommen. Dass das Interesse groß war zeigte die Enttäuschung wenn eine Diskussionsrunde aus Mangel an Zeit unterbrochen werden musste, aber auch die intensiven Gespräche, die sich in den Pausen ergaben. Die verschiedenen Informationsstände erfreuten sich ebenso Beliebtheit, wie der Austausch mit den Referenten, zu denen die eine oder andere Verbindung geknüpft oder verstärkt wurde.

Das Feedback der Teilnehmer war wohlwollend, so dass für eine weitere Veranstaltung geplant werden und aus der guten Zusammenarbeit für die Zukunft geschöpft werden kann. Der Verein möchte sich auch an dieser Stelle nochmals bei allen Beteiligten, Interessierten und Engagierten bedanken.

                   

           

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Frau Dilbins hat über dieses Thema eine Bachelorarbeit geschrieben und unseren Verein zur Verfügung gestellt. Die Erlaubnis diese Arbeit hier zu veröffentlichen liegt dem Verein vor.

Bachelorarbeit Melanie Dilbins 2013

SehnSÜCHTE-

Was ein Kind SUCHT und

wie es vor Sucht geschützt werden kann

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