titel

Förderverein der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik

des Kindes– und Jugendalters der SHK gGmbH

Wissenschaftsreihe am 15.02.2012

Krank vor Angst

Am 15. Februar 2012 in der Zeit von 16.00 bis 20.00 Uhr lud unser Verein zur 1. Veranstaltung unserer Wissenschaftsreihe in die Fachhochschule Nordhausen ein. Thema dieser Veranstaltung war „Krank vor Angst - Hilfe und Tipps im Umgang mit kindlichen Ängsten“. Zahlreiche Gäste aus den unterschiedlichsten Professionen wie z.B. Lehrer, Jugendamtsmitarbeiter, Schulamtsmitarbeiter, Mitarbeiter stationärer Kinder- und Jugendeinrichtungen, Logopäden, Ergotherapeuten, Dozenten der Fachhochschule, Studenten der Fachhochschule sowie interessierte Eltern sind unserer Einladung gefolgt. Nach einer offiziellen Begrüßung wurde die Veranstaltung durch den Vortrag über entwicklungstypische Ängste im Kindes- und Jugendalters eröffnet. Hierbei wurde anschaulich herausgestellt, dass gewisse Ängste in bestimmten Lebensaltern typisch und auch wichtig für die Entwicklung des Kindes sind. Doch wie viel Angst ist normal und woran erkenne ich, dass mein Kind Angst hat? Auch dazu gab dieser Vortrag umfassende Antworten. Im zweiten Vortrag ging es um eine häufige Angststörung - die Schulangst. Der Vortrag vermittelte einen Überblick über schulbezogene Ängste und die störungsspezifischen Behandlungsansätze in der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie. Nach diesen beiden lehrreichen Vorträgen gab es erst einmal eine Pause, in der sich alle mit Getränken, die freundlicherweise von der Firma K & K Detektei/Personenschutz gesponsert worden waren, und belegten Baguettes - zubereitet von den Vereinsmitgliedern - stärken konnten. Natürlich gab es auch genügend Zeit für interessante Gespräche, die Beantwortung aufgekommener Fragen und die Betrachtung einer „Angstmauer“ und eines „Alternativbaumes“, die im Foyer im Erdgeschoss des Lehrgebäudes aufgestellt worden waren. Dort fand sich auch ein kleiner Literaturstand, der mit Unterstützung und Mithilfe von Herrn Rose (Buchhaus Rose) zusammengestellt und ebenso von ihm betreut wurde. Nach der Pause ging es dann mit den Workshops weiter. Zu diesen musste man sich natürlich aus organisatorischen Gründen im Vorfeld anmelden. Wobei aber auch am selben Abend noch die Möglichkeit bestand, einen Platz in einem Workshop zu bekommen. Es fanden 4 Workshops zu drei verschiedenen Themen statt, die von Mitarbeitern der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie durchgeführt wurden. Alle Workshops zeigten Möglichkeiten auf, wie kindliche Ängste therapiert werden können. Zu einem Workshop wurden Entspannungsverfahren am Beispiel von Imaginationstechniken vorgestellt, in einem anderen ein Training für unsichere, ängstliche und schüchterne Kinder. Ziel dieses Trainings ist es, mehr Selbstbewusstsein zu vermitteln, soziale Ängste abzubauen und soziale Kompetenz zu fördern. Zu den anderen beiden Workshops erfolgte eine Vorstellung einzelner Techniken, welche aus dem „Therapieprogramm für Kinder mit Angst- und Zwangsstörungen“ (THAZ) Band: „Leistungsängste“ stammen. Von allen Besuchern erhielten wir nur positive Rückmeldungen und schon Anfragen, wann unsere nächste Veranstaltung stattfindet. Sicherlich gibt es eine Fortführung unserer Wissenschaftsreihe, Thema und Termin werden rechtzeitig bekannt gegeben.

Zum Schluss ein herzliches Dankeschön an alle, die uns in ihrer Freizeit unterstützt haben und zum Gelingen dieser Veranstaltung beigetragen haben.

 G. Kellmann

 

Klick auf das Bild vergrößert es 

Zurück zur Galerie-Übersicht