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Förderverein der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik

des Kindes– und Jugendalters der SHK gGmbH

„Ferienzeit ist Ausflugszeit!“

 

Das dachte sich auch der Vorstand unseres Vereins und organisierte für die großen und kleinen Patienten der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie des Südharzkrankenhauses Nordhausen in der letzten Ferienwoche eine Stadtrallye, damit die Kinder und Jugendlichen unsere Stadt einmal genauer kennenlernen oder aber überhaupt erst kennenlernen, denn viele der stationären Patienten kommen ja aus dem weiteren Umfeld. Aber auch einige unserer ambulant oder stationär betreuten Kinder, die direkt aus Nordhausen kommen, haben viele neue Dinge entdeckt und bestaunt.Mit bangem Blick auf den bedeckten Himmel trafen sich alle um neun Uhr im Innenhof der Klinik, um die Wegbeschreibungen und Aufgaben, die es an den einzelnen Stationen zu lösen gab, entgegenzunehmen und gemeinsam zu starten. Grit Kellmann, die als Schriftführerin des Vereins federführend für die Planung und Zusammenstellung der sieben verschiedenen Routen verantwortlich war, hatte alles bestens organisiert, vorbereitet und in Mappen schriftlich festgehalten. Nun sollten eigentlich alle Gruppen das Ziel, den Petriturm auf dem Petersberg, doch wirklich finden. Auf dem Weg dahin gab es viele Sachen zu sehen und Aufgaben zu lösen. Es sollten z.B. verschiedene Treppenkäfer gefunden werden. „Ecki - der um die Ecke Käfer“ ist ein wirklich lustiger Geselle. Und wenn schon Treppen da sind, sollten natürlich auch die Stufen gezählt werden. Manch einer musste die Treppen tatsächlich mehrfach erklimmen, weil er sich verzählt hatte. Das Sühnekreuz z.B. hatte sich besonders gut versteckt. Vielleicht weiß ja die Frau dort drüben Bescheid und kann helfen? Im Gehege und Park Hohenrode waren die Wege doch noch recht schlammig, aber um das Warttürmchen zu finden, ist sich dann doch niemand zu fein. Am Ziel, dem Petriturm, wurden alle von Antje Zimmermann und Ulrike Steffen mit einem weiteren Aufgabenzettel für den Petriturm und natürlich auch mit Getränken erwartet, denn das Wetter meinte es sehr gut mit uns. Für das Erreichen des Ziels und die Lösung der Aufgaben gab es hier zwei große Puzzleteile. Recht schnell trafen die ersten Kindergruppen ein und wirkten ziemlich erschöpft. Wer schaffte anschließend noch die vielen Stufen im Petriturm nach oben? Diese Frage konnte geklärt werden, als Grit Kellmann mit ihrer Gruppe das Ziel erreichte und die Tür zum Turm aufschloss. Dies war übrigens eine der Besonderheiten der Tour, denn normalerweise ist der Turm verschlossen. Erfrischt und ausgeruht wurden dann die über 100 Stufen erklommen und der schöne Blick bewundert. Inzwischen wurde so manch eine Gruppe nun aber doch mit Sorge erwartet. Wo blieben die Jugendlichen, die eigentlich eine recht kurze Tour hatten? Ach so, das Sühnekreuz hatte sich ja versteckt. Oder haben vielleicht bei den Kleinen die Erwachsenen schlapp gemacht und mit den Kindern unterwegs Pause auf einem Spielplatz gemacht? Ach nein! Die Kinder sollten doch alles ansehen, was ihnen gefällt, und wenn dann jede Rutsche unterwegs ausprobiert werden musste, wodurch man etwas vom Weg abgekommen ist, kann keiner was dafür. Da hatten sie auch wieder recht und die Kleinen sich erst Recht freies Spielen auf dem schönen Petersberger Abenteuerspielplatz verdient. Der Rückweg in die Klinik war noch einmal etwas ganz Besonderes, denn in zwei Touren fuhr die historische Straßenbahn alle großen und kleinen erschöpften Stadteroberer zurück in die Klinik. Den Verkehrsbetrieben Nordhausen sagt unser Verein ein ganz liebes Dankeschön für die Kostenvergünstigung.Im Innenhof der Klinik wartete auch schon unser Obergrillmeister Hans Tüngerthal mit besonders lecker gegrillten Würstchen und Kartoffelsalat auf die hungrige Meute. Auch Gunnar Peinemann vom Vorstand ließ es sich nicht nehmen, die Grillzange zu schwingen. Dazu gab es von den Stationen vorbereitete Getränke und frische Vitamine. Der Verein spendierte auch noch ein Eis. Grit Kellmann konnte nun allen Kindern einen Preis für die erfolgreiche Teilnahme an der Stadtrallye überreichen. Für die Preise ein herzliches Dankeschön der Continentale Versicherungsagentur Markus Vopel aus Nordhausen.Aber hatten denn alle Gruppen auch die unterwegs gesammelten Puzzleteile dabei? Und wer ist auf dem von Simona Brock und Grit Kellmann so toll selbst hergestellten Puzzle zu sehen? Natürlich unser Roland vom Rathaus, über den die Kinder nun ganz viel gelernt hatten. Einen schönen Ausklang fand das gemeinsame Beisammensein dann mit Livemusik, gesungen, getrommelt sowie Gitarre und Schlagzeug gespielt von den Kindern und Jugendlichen unserer Klinik unter Leitung von Angela Pschibert.                                                     

 

Ach, war das wieder ein schöner Tag! Dafür sei allen kleinen und großen Helfern ganz herzlich gedankt!



Die folge
nden Bilder sollen einen kleinen Einblick über die Stationen der Stadtrallaye geben.
(Klick auf das jeweilige Bild vergrößert es)

                 

              

                   

               

               

              

               

                                 

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